Jurassischer schillernder Ammonit
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Jurassische irisierende Ammoniten
Alter: 180 / 170 Millionen Jahre
Jura-Zeit
Spezies: Psiloceras Planorbis
Entdeckt: Somerset, England
Misst ungefähr 18 cm breit (gesamtes Exemplar)
Psiloceras planorbis ist eine Art ausgestorbener Kopffüßer-Mollusken, die während des Jura, vor etwa 200 Millionen Jahren, lebte. Sie gehört zur Familie der Psiloceratidae und zeichnet sich durch ihre unverwechselbare gewundene Schale mit einer flachen Spirale aus, die einer Schneckenschale sehr ähnlich ist. Psiloceras planorbis ist eine der häufigsten und bekanntesten Ammoniten, die in den Juragesteinen Europas gefunden werden, insbesondere in den unteren Jurakalksteinformationen Englands und Deutschlands.
Die Schale von Psiloceras planorbis war typischerweise klein und maß etwa 5-7,5 cm im Durchmesser. Sie hatte eine glatte, glänzende Oberfläche mit feinen, eng beieinander liegenden Rippen, die sich vom Zentrum der Schale zum äußeren Rand hin spiralförmig ausbreiteten. Der Körper des Tieres befand sich in der Schale und bestand aus einem weichen, tintenfischähnlichen Mantel, der zum Schutz in die Schale zurückgezogen werden konnte. Das Tier hatte ein komplexes System von Tentakeln und Armen zum Beutefangen und einen Siphon, der es ihm ermöglichte, Wasser auszustoßen und sich durch den Ozean zu bewegen.
Psiloceras planorbis ist eine wichtige fossile Art, da sie ein nützlicher Marker zur Identifizierung und Datierung von Juragesteinsformationen ist. Ihre Häufigkeit und weite Verbreitung in bestimmten Gesteinsschichten haben Geologen und Paläontologen ermöglicht, diese Schichten über große Gebiete hinweg genau zu korrelieren und so ein besseres Verständnis der geologischen Geschichte der Erde aufzubauen. Darüber hinaus hat die Untersuchung von Psiloceras planorbis und anderen Ammoniten wertvolle Einblicke in die Evolution und Vielfalt des marinen Lebens während des Jura geliefert.
Trotz ihrer Bedeutung als fossile Art ist wenig über das Verhalten und die Ökologie von Psiloceras planorbis bekannt. Es wird angenommen, dass es sich um einen schnell schwimmenden Räuber handelte, der sich von kleinen Fischen, Krebstieren und anderen Mollusken ernährte. Die genauen Details seines Verhaltens und seiner Ernährungsgewohnheiten bleiben jedoch Gegenstand von Spekulationen und Studien. In den letzten Jahren haben Fortschritte in der Bildgebungstechnologie und anderen Techniken Wissenschaftlern neue Einblicke in die innere Anatomie und Struktur von Ammoniten ermöglicht, was das Potenzial für neue Entdeckungen und ein tieferes Verständnis dieser faszinierenden Kreaturen bietet.